„Wir sind kein abgeschottetes Haus“
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Johanneshaus in Öschelbronn wird 40 Jahre alt – Gespräch mit Geschäftsführer Thomas Kirst
Das Johanneshaus feiert sein 40-jähriges Bestehen. Thomas Kirst, Geschäftsführer des „Zentrums für Lebensgestaltung im Alter“, erklärt im Gespräch mit unserer Zeitung die anthroposophischen Ansätze der Einrichtung.
Nicht nur im Haus wird über Natur geredet, Geschäftsführer Thomas Kirst weist im Freien auf den naturnah gestalteten Park des Johanneshauses hin, das sein 40-jähriges Bestehen feiert. Foto: Roth
Niefern-Öschelbronn. Früher mag das vielleicht schon einmal so gewesen sein, dass die Anthroposophen als seltsames Völkchen betrachtet wurden. Und das Johanneshaus in Öschelbronn als Insel, die von elitären Menschen bevölkert wird. Das räumt Thomas Kirst auch gerne ein. Aber es sei jede Menge in Bewegung gekommen in den vergangenen vier Jahrzehnten – und das nicht nur in den Köpfen der Bewohner. Längst habe man sich an die Anthroposophen gewöhnt, längst wüssten auch Nichtbewohner die gedankliche Ausrichtung zur Nachhaltigkeit, zur Liebe zur Natur und zur Umwelt zu schätzen. „Es kommen deutlich mehr Besucher aus der Region ins Haus. Es ist unsere Philosophie, uns zu öffnen, wir wollen kein abgeschottetes Haus sein“, sagt Thomas Kirst.
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