„Wir müssen auf die Situation reagieren“

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Kreisverwaltung will mit Container-Anlagen und zusätzlichem Personal den Flüchtlingszustrom in den Griff bekommen

Betretene Minen in den Gesichtern der Kreisräte: Die Verwaltung hat am Montag im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss ihre Pläne als Reaktion auf den anhaltenden Zustrom von Asylbewerbern und Flüchtlingen präsentiert.

Für die Wohncontainer muss der Enzkreis drei Millionen Euro vorstrecken.

Für die Wohncontainer muss der Enzkreis drei Millionen Euro vorstrecken. Foto: Fotomoment

Enzkreis. Mit Wohncontainer-Anlagen und zusätzlichem Personal soll auf die steigende Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen reagiert werden (wir berichteten). Die monetäre Folge: Der Kreis wird erst einmal rund drei Millionen Euro vorstrecken müssen, um die Wohncontainer zu beschaffen und sie in voraussichtlich vier Städten oder Gemeinden im Enzkreis aufzustellen. Dazu gehört auch die Erschließung der jeweiligen Aufstellplätze samt Ver- und Entsorgungsleitungen. Um den optischen Eindruck hingegen solle man sich weniger Gedanken machen, Studentenwohnheime würden an manchen Orten auch nicht viel anders aussehen, meinte Landrat-Vize Wolfgang Herz. Mit welchen Kommunen die Kreisverwaltung in Verhandlungen steht, wurde in öffentlicher Sitzung indes nicht bekannt.

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