„Wir lassen Kulturträger nicht darben“
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OB Gert Hager wehrt sich gemeinsam mit Goldstadt-Koordinator Baral und Angelika Drescher vom Kulturamt gegen Kritik
Während der Pforzheimer Kulturrat Kürzungen im Kulturetat heftig kritisiert, treten Oberbürgermeister Gert Hager, Gerhard Baral, Koordinator des Goldstadt-Jubiläums, und Kulturamtsleiterin Angelika Drescher dem Verdacht entgegen, die Stadt verpulvere Geld fürs Jubiläum zulasten kleiner Kulturträger.
Lassen sich die Freude aufs Goldstadtjubiläum nicht nehmen: Koordinator Gerhard Baral (re), die kommissarische Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Oberbürgermeister Gert Hager. Foto: Roth
Pforzheim. „Nebulös“ nennt Oberbürgermeister Gert Hager die Vermutungen, die kleineren Kulturträger seien in Bedrängnis. „Das ist nicht so“, betont Hager und fügt hinzu: „Wir lassen die Kulturträger nicht darben.“ Dann übergibt der OB das Wort an Gerhard Baral, der eine Liste mit großen Zahlen präsentiert. Mit zweckgebundenen Zahlen, wie er betont. Die Sponsorengelder könne OB Hager nicht etwa für andere Dinge verwenden, „die sind alle zweckgebunden für das Jubiläum“. Baral spricht von „beachtlichen Summen“. Der Unruheherd in der aktuellen Debatte könne ermittelt werden, er liege im politischen Bereich – bevor daraus ein Buschfeuer werden kann, habe man sich ans Recherchieren gemacht und laut Baral nur drei Bereiche entdeckt, wo es noch etwas zu klären gebe. Bei zwei von ihnen – dem Kurzfilmfestival im Kommunalen Kino – könne man Entwarnung geben. Die Kommunikationsprobleme seien behoben, die 2000 Euro gesichert. Und der Amateurtheaterverein im Kulturhaus Osterfeld werde vom Kulturamt auch im Jubiläumsjahr unterstützt und habe seine 2000 Euro sicher, wie Angelika Drescher betont.
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