„Wir können nur appellieren“
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Vereine und Verbände haben begrenzte Möglichkeiten, Exzessen auf dem Fußballplatz zu begegnen – aber die schöpfen sie aus
Der Fall eines von Jugendfußballern zu Tode geprügelten Linienrichters in den Niederlanden schockiert die Sportwelt und macht die Ehrenamtlichen auch hierzulande nachdenklich. Doch die Möglichkeiten der Verbände, körperliche Gewalt oder auch verbale Entgleisungen zu verhindern, sind begrenzt.
Vorbildlich und eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Die Kontrahenten geben sich freundschaftlich die Hand, wie hier nach einem Spiel zwischen SV Illingen und TSV Unterriexingen. Foto: Eigner
Mühlacker. „Da wird einem ganz anders“, gibt Rainer Konrad zu, der am Dienstagabend über das Fernsehen von dem tragischen Fall in den Niederlanden erfahren hat. „Das waren ja B-Junioren, also 16-Jährige. Und es muss direkt nach dem Spiel passiert sein, die hatten ja noch die Fußballschuhe an, wie zu hören war.“ Der Bezirksjugendleiter des Fußballbezirks Enz-Murr ist sichtlich entsetzt und macht sich qua Amt umso mehr Gedanken.
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