„Wir haben eine Gewaltspirale“
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Soziologe aus Leipzig beleuchtet beim Neujahrsempfang der SPD Mühlacker das Fundament rechtsextremistischer Umtriebe
Aufmärsche, Drohungen und Gewaltakte bis hin zum politischen Mord: Für Wissenschaftler, die sich mit dem geistigen Fundament des Rechtsextremismus in Deutschland beschäftigen, sind solche Auswüchse nur die Spitze des Eisbergs. Beim Neujahrsempfang der SPD Mühlacker hat der Soziologe Alexander Yendell die Verbreitung rechter Einstellungen in der Bevölkerung beleuchtet.
Sind in Deutschland nationalsozialistische Parolen wieder salonfähig geworden? Protest in Pforzheim gegen einen Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ am 11. Mai vergangenen Jahres.Archivfoto: Waidelich
Mühlacker. Die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni vergangenen Jahres, die Schüsse auf das Bürgerbüro und neue Drohungen gegen den Fraktionskollegen Karamba Diaby in Sachsen-Anhalt, der Auftritt von Björn Höcke beim Neujahrsempfang der AfD am selben Abend in Stuttgart – ihren Kurzabriss zu den Ausschlägen und Anzeichen rechter Tendenzen, den sie dem Vortrag von Alexander Yendell vorausschickte, verband Katja Mast mit dem eindringlichen Appell an die demokratische Mehrheit, sich dagegen zu stemmen. „Es ist an der Zeit“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete, „dass die Stimmen für Anstand und Vernunft lauter werden. Es geht darum, unsere Werte zu verteidigen.“
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