„Wir brauchen den totalen Blackout“

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„Der dressierte Mann“ ist mit Starbesetzung im Mühlehof zu sehen – Kontroverse Positionen in Szene gesetzt

Dass ein brisantes Thema amüsant für die Theaterbühne aufbereitet werden kann, bewiesen die Akteure, die das Stück „Der dressierte Mann“ auf die Bretter des Mühlehof brachten.

Bastian (Stephan Schleberger) ist angesichts von (v.li.) Helen (Martina Dähne), Dr. Schröder-Röder (Marianne Rogée) und Konstanze Engelbrecht (Karin Dor) ganz erledigt.

Bastian (Stephan Schleberger) ist angesichts von (v.li.) Helen (Martina Dähne), Dr. Schröder-Röder (Marianne Rogée) und Konstanze Engelbrecht (Karin Dor) ganz erledigt.

Mühlacker. Die Sehnsucht nach dem totalen Blackout. Vielleicht wäre er tatsächlich dringend nötig, um dem ständigen Geschlechterkampf Einhalt zu gebieten. Esther Vilar hat in ihrem 1971 erschienenen Buch „Der dressierte Mann“ die Emanzipationsversuche einer Alice Schwarzer nahezu auf den Kopf gestellt. Im Gegensatz zu Schwarzer sprach sie davon, dass nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern im Gegenteil der Mann durch die Frau zu einem dressierten Wesen verformt werde. Kontroverse Diskussionen folgten dem Buch zuhauf.

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