Winter hinterlässt Spuren auf Arbeitsmarkt

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Saisonale Entspannung lässt noch auf sich warten – niedrige Quote im Enzkreis – Pforzheim behält die rote Laterne

Enzkreis/Pforzheim (pm). Die Arbeitslosenquote in der Region verharrt bei 4,7 Prozent. Schuld daran ist der lange Winter. „Normalerweise läuft die Arbeit in den witterungsabhängigen Branchen im März wieder an. In diesem Jahr ist das nicht so, die Frühjahrsbelebung lässt noch auf sich warten“, berichtet Jürgen Schwab, Leiter der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim. Mit 14579 registrierten Arbeitslosen waren 115 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im vergangenen Monat FebruarFebruar. „Über die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes im Nordschwarzwald sagen die aktuellen Arbeitslosenzahlen wegen ihrer starken saisonalen Prägung wenig aus“, beruhigt Schwab. Insgesamt seien die Prognosen jedoch günstig, so dass er in den kommenden Monaten mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Region rechne. Aufgrund der winterlichen Witterung war auch die Nachfrage nach Arbeitskräften eher zurückhaltend. Betriebe und Verwaltungen meldeten im März 972 Arbeitsplätze, 5,7 Prozent weniger als im Februar und 257 oder 20,9 Prozent weniger als im März 2012. „Ich gehe davon aus, dass mit steigenden Temperaturen die Stellenmeldungen zunehmen werden“, so Schwab.

Im Enzkreis ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent auf 2,8 Prozent zurückgegangen. Im März 2012 lag sie bei 2,7 Prozent. Damit belegt der Enzkreis vor Biberach (2,9 Prozent) und Ravensburg (3,0 Prozent), weiter Platz eins in Baden-Württemberg. Insgesamt waren 2939 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote im Geschäftsstellenbezirk Mühlacker beträgt 3,2 Prozent.

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