Windkraft-Pläne seien „sinnfrei“
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Wiernsheim (pm). „Es kann nicht sein, dass Wiernsheim von zwei Seiten in die Zange genommen werden soll und mit nur 700 Metern Abstand zur Wohnbebauung Windkraftanlagen bis zur Dimension des Stuttgarter Fernsehturms entstehen“, kritisiert der FDP-Landtagsabgeordnete Professor Erik Schweickert nach einem Besuch auf Wiernsheimer Gemarkung, wo zwei Windkraft-Vorranggebiete vorgesehen sind. Der Regionalverband solle von diesen Plänen Abstand nehmen, fordert Schweickert nach einem Treffen mit Bürgermeister Karlheinz Oehler. Anlagen in windschwachen Gebieten seien ökonomisch wie ökologisch „sinnfrei“ und „Ausfluss der 2012 unter Grün-Rot aus rein ideologischen Gründen betriebenen Änderung des Landesplanungsgesetzes“.
Die betroffenen Windvorranggebiete „Bruchhau“ und „Roter Markstein“, um die es gehe, seien auch aus naturschutzpolitischer Sicht kritisch zu sehen, so Schweickert. Die Gemeinde müsse nun im Rahmen des Verfahrens die kommunalen Aspekte deutlich machen, rät der Abgeordnete. Darüber hinaus könne auch jeder Bürger mit Namen und Adresse bis zum 12. April per Brief an den Regionalverband oder per E-Mail unter stellungnahmen@rvnsw.de seine Meinung zu dem Thema abgeben. Für Bürgermeister Karlheinz Oehler ein wichtiges Mittel, um den Regionalverband zum Umdenken zu bewegen.
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