Wildwest-Szenen in Ölbronn-Dürrn
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Ölbronn-Dürrn. Nicht einmal die Sieger aus Zaisersweiher, die drei Punkte einsammeln und Spitzenreiter bleiben, sind am Ende richtig zufrieden. Einer ihrer Fans hat ein blaues Auge und eine geschwollene Backe. Der Grund: Ein Spieler der Heimelf hat in der Nachspielzeit an der Seitenlinie frustriert den Ball weggeschlagen und aus zwei Metern mit voller Wucht den Zuschauer im Gesicht getroffen. Der fällt zunächst benommen zu Boden, berappelt sich aber rasch wieder. Doch andere Zuschauer stürmen wütend auf den Platz, und im Nu rangeln zwei bis drei Dutzend Spieler und Fans von beiden Seiten miteinander. Ordner und Vertreter beider Clubs können die Streithähne mit einiger Mühe trennen und die Situation beruhigen, ehe tatsächlich die Fäuste fliegen.
Fußballerisch ein Spiel zum Vergessen: Ölbronn-Dürrn (in Weiß) überzeugt nur eine Halbzeit lang, Zaisersweiher überhaupt nicht. Foto: Eigner
Schiedsrichter Marcel Schmid (TSV Ensingen), der ohnehin schon fünf Extra-Minuten angezeigt hat, packt noch weitere zwei Minuten drauf. Prompt passiert der nächste Aufreger. Vitali Rolsin foult Samet Altuntas im Strafraum (90.+6), sieht dafür Gelb, meckert den Schiedsrichter an und bekommt die Ampelkarte gleich hinterdrein. Altuntas selbst tritt an und scheitert an SG-Keeper Jens Leicht (90.+7).
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