Wildwest-Flair zieht sich durch die Stadt
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„4. Goldstadtfieber“ in Pforzheim – Goldgräberstimmung bei den Besuchern, aber nicht bei den Händlern
Pforzheim. Kay Rohmann hat den besten Platz und kann seinen Blick über die wogende Menge in der Bahnhofstraße schweifen lassen. Der ehrenamtlich beim Deutschen Hilfsdienst Arbeitende hat nur einen Nachteil an diesem Sonntag: Er darf sich nicht vom Fleck bewegen, egal, ob die Sonne scheint oder ob es regnet – sein Platz ist an der Straßenabsperrung auf Höhe der Polizei. Viel zu tun gibt es nicht, den meisten ist es wohl klar, dass sie zwar um den Stadtkern herum kostenlos parken können beim „4. Goldstadtfieber“, dem verkaufsoffenen Sonntag, aber nicht in den Stadtkern hineinfahren dürfen. Die einzigen Autos dort stammen von Händlern und sollen Appetit auf ein neues Gefährt für den Frühling machen. Und natürlich sollen die Publikumsmagneten, die dank der WSP auf den verschiedenen Bühnen in Gestalt von fetzigen Bands nicht nur die Square-Dancer anlocken, auch Lust auf einen Einkaufsbummel machen.
Flotte Tanzeinlagen beim „4. Goldstadtfieber“ in Pforzheim. Foto: Roth
Die Goldnuggets finden die Besucher, die sich zumindest bei der Eröffnung unter strahlend blauem Himmel bei fast schon sommerlichen Temperaturen bewegen, auch beim Einzelhandel in Form von besonderen Angeboten. Und natürlich bei den Gastwirten. Die Familien steuern vor allem den Marktplatz an, wo es viel Gekicher beim Wettmelken der Plüschkuh gibt, aber auch Schreie des Entzückens, beim Bullriding etwa.
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