Wildschweinplage beschäftigt Landtag

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Mitglieder des Petionsausschusses informieren sich über Enzberger Anliegen – Rund 40 Teilnehmer im Mühlacker Ratssaal

Eine zweiköpfige Kommission des Petitionsausschusses des Landtages mit den Landtagsabgeordneten Beate Böhlen (Grüne) und Werner Raab (CDU) leiteten gestern eine Anhörung zur Wildschweinplage in Enzberg. Hans-Werner Herre hat zusammen mit Mitstreitern eine Petition auf den Weg gebracht.

Petent Hans-Werner Herre erläutert in einem Vortrag sein Anliegen an die Mitglieder des Petitionsausschusses, die Landtagsabgeordneten Beate Böhlen und Werner Rapp. Zur Anhörung waren auch Vertreter der Landwirtschaft, der Jäger, von Behörden und betroffene Grundstücksbesitzer gekommen.

Petent Hans-Werner Herre erläutert in einem Vortrag sein Anliegen an die Mitglieder des Petitionsausschusses, die Landtagsabgeordneten Beate Böhlen und Werner Rapp. Zur Anhörung waren auch Vertreter der Landwirtschaft, der Jäger, von Behörden und betroffene Grundstücksbesitzer gekommen.

Mühlacker-Enzberg. Neben den beiden Vertretern des Petitionsausschusses – Vorsitzende ist die Landtagsabgeordnete Beate Böhlen aus Baden-Baden – nahmen auch die hiesigen Landtagsabgeordneten Viktoria Schmid (CDU), Dr. Hans-Ulrich Rülke (FDP) und Dr. Marianne Engeser (CDU, Pforzheim) als Zuhörer an der Anhörung teil. Rund 40 Personen, darunter betroffene Grundstücksbesitzer, Jäger, Landwirte, Weinbauern, Naturschützer, Vertreter des Landratsamtes, des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Oberbürgermeister Frank Schneider und Bürgermeister Winfried Abicht , nahmen an dem öffentlichen Termin im Großen Ratssaal in Mühlacker teil. Zu Beginn der Unterredung sagte MdL Werner Raab, der die Anhörung leitete, dass es heute „keine Entscheidung in der Sache“ geben werde. In erster Linie wurde Petent Hans-Werner Herre die Möglichkeit gegeben, die von 81 Unterzeichnern unterstützte Eingabe ausführlich zu erläutern. Die Forderung der Enzberger Bürger: eine Änderung des Landesjagdgesetzes zu erreichen, auch mit unpopulären Maßnahmen. Eine Reform des Gesetzes, so Herre, soll ermöglichen, die Schwarzwildpopulation effektiver zu bejagen und damit eindämmen zu können. Hintergrund des Vorstoßes sind die Flurschäden, die durch Wildschweine hervorgerufen werden. Besonders in Enzberg leiden seit Jahren die Grundstücksbesitzer unter der Wildschweinplage.

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