Wildpflanzen statt Monokulturen
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Grünen-Veranstaltung: Referent zeigt Alternativen zum Mais für Biogas auf
Ötisheim (pm). Volles Haus bei den Grünen in der „politischen Diaspora“: ein eher seltenes Erlebnis für die Regierungspartei. Eingeladen hatte der Karlsruher Landtagsabgeordnete Alexander Salomon im Rahmen der Kampagne „Im Grünen daheim“ in die „Krone“ nach Ötisheim, und rund drei Dutzend Gäste interessierten sich für den Vortrag von Werner Kuhn aus Güntersleben zum Thema „Wildpflanzen: So schön kann Biogas sein“. Einem bäuerlichen Familienbetrieb entstammend, gilt der Landschaftsgärtner aus dem Kreis Würzburg als Pionier, was die Alternativen zur Biogasgewinnung aus Mais betrifft.
Im Rahmen seines zweistündigen Vortrages schlug Kuhn einen Bogen von der Landwirtschaft vor 100 Jahren zur aktuellen Situation. Für den gleichen Zeitraum verglich er die Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen und kam zum Ergebnis, dass eine „leblose Umwelt“ drohe. Begreiflich machte der Referent dies anhand des „Windschutzscheibeneffekts“, also dem Umstand, dass der Autofahrer nach längerer Fahrt kaum noch Insekten von der Frontscheibe entfernen müsse, weil keine Insekten mehr fliegen. Hauptgrund dafür seien die Monokulturen zur Energiegewinnung, allen voran der Maisanbau.
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