Wildapfel-Plantage freut nicht nur die Tiere

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Ausgleichsmaßnahme im Illinger Forst gibt die Gelegenheit, eine gefährdete Baumart zu fördern

Illingen/Schützingen. Er wird bis zu 15 Meter hoch und bis zu 100 Jahre alt. Seine gelb-grünen Früchte haben einen Durchmesser von um die vier Zentimeter, sind eher holzig und schmecken herb-sauer, für den Menschen sind sie höchstens gedörrt oder gekocht genießbar, doch für die Wildtiere im Wald auch roh ein Leckerbissen.

Schulterschluss: Revierförster Rolf Esslinger und Frank Hemsing vom Landratsamt Enzkreis zeigen die frisch gepflanzten Wildäpfel im Illinger Forstdistrikt Maienau.

Schulterschluss: Revierförster Rolf Esslinger und Frank Hemsing vom Landratsamt Enzkreis zeigen die frisch gepflanzten Wildäpfel im Illinger Forstdistrikt Maienau.

Die Rede ist vom Wildapfel, dem Vorgänger aller heutigen Kulturäpfel, dem Baum des Jahres 2013, der laut der Forstwirtschaftlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg zu den gefährdeten Baumarten gehört. Im Illinger Forst stehen seit Ende April 70 frisch gepflanzte Exemplare, die meisten davon im Walddistrikt Maienau bei der Saatschule.

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