Wiernsheim meldet: Wahlergebnis falsch

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Die Prüfung durch das Landratsamt ergibt, dass sich der Wiernsheimer Gemeinderat anders zusammensetzt als gedacht

Kein geringeres Wort als „Super-Gau“ hat Wiernsheims Hauptamtsleiter Mario Streib verwendet, um die Panne bei der Kommunalwahl zu beschreiben: Rund 300 Briefwahl-Stimmen sind nicht in das Ergebnis eingeflossen. Die Korrektur hat Auswirkungen auf die personelle Zusammensetzung des Gremiums.

So hat unsere Zeitung am Tag nach der Auszählung über die Zusammensetzung des Wiernsheimer Gemeinderats berichtet.

So hat unsere Zeitung am Tag nach der Auszählung über die Zusammensetzung des Wiernsheimer Gemeinderats berichtet. Foto: Huber

Wiernsheim. Wo gehobelt wird, da fallen Späne – oder: Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Beide Redewendungen könnten passender nicht sein, um die Situation in Wiernsheim zu erklären. „Es ist alles richtig ausgezählt worden“, sagt Hauptamtsleiter Streib – Selbiges bestätigt wenig später auch Markus Rudisile, Leiter des Kommunalaufsichtsamtes des Enzkreises. Auch der nächste Schritt, die Eingaben in das Computerprogramm, sind wohl noch problemlos über die Bühne gegangen. Aber dann kam man an den Punkt, der rückblickend betrachtet offenbar nicht mehr reibungslos über die Bühne ging: Die Datei einer Auszählungsgruppe wurde nicht ins Endergebnis einbezogen. Damit wurde die Stimmabgabe von rund 300 Briefwählern im vorläufigen Endergebnis nicht berücksichtigt.

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