Wiernsheim feiert Autobahn-Anschluss
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Wiernsheim. Die Gemeinde habe mal wieder die Nase vorn, meinte Zundel mit stolzgeschwellter Brust. Technisch ermöglicht wurde der Anschluss an die „Daten-Autobahn“ durch den Telekommunikationsspezialisten NeckarCom aus Stuttgart, ein Tochterunternehmen der Energie Baden-Württemberg. Durch dieses Konstrukt hat NeckarCom Zugriff auf ein rund 5000 Kilometer langes Glasfasernetz der EnBW, das in den Hochspannungs-Versorgungsleitungen hängt.
Das superschnelle Internet ist in Wiernsheim angekommen, wobei der Erfolg auch hier viele Väter hat (v. li.): Hauptamtsleiter Markus Motschenbacher, Jürgen Herrmann (NeckarCom), Bürgermeister-Stellvertreter Rainer Zundel und Harry Aichele (Fastopticom) versammeln sich zur offiziellen Freigabe der Hochleistungsdatenleitungen an der Schaltzentrale auf dem Marktplatz.
Auf diese Weise ist NeckarCom in vielen Städten und Gemeinden im Südwesten aktiv, wie Geschäftsführer Jürgen Herrmann bei der offiziellen Freigabe des Wiernsheimer „Autobahn-Anschlusses“ sagte. In der Plattengemeinde kommt noch die Besonderheit dazu, dass zum nachträglichen Verlegen der Lichtwellenleiter nur in geringem Umfang in den Straßenunterbau eingegriffen werden musste: Die Glasfaserkabel wurden, wie mehrfach berichtet, im Abwasserkanalnetz der Gemeinde verlegt. Auf diese Weise entfielen, wie Hauptamtsleiter Markus Motschenbacher erläuterte, Grabarbeiten auf einer Länge von rund fünf Kilometern und viel Baustellen-Lärm und -Dreck. Aber auch der Kostenfaktor schlug dadurch positiv zu Buche.
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