„Wie auf dem Campingplatz“
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Nach dem Einsatz der Zollfahnder: Anwohner beklagen die Begleiterscheinungen der Arbeiterunterkunft am Senderhang
Die Bauarbeiter-Unterkunft am Senderhang, die in der vergangenen Woche durch eine großangelegte Kontrolle des Hauptzollamts Stuttgart in den Fokus gerückt ist, hat auch auf andere Weise für Aufsehen und Ärger gesorgt – bei den Nachbarn in der Einsteinstraße, die unzumutbare Zustände beklagen.
Unschöner Anblick: Auf dem Grundstück des Hauses, das zur Unterkunft für Bauarbeiter aus Osteuropa, Griechenland und der Türkei umfunktioniert wurde, stapeln sich die Müllsäcke. Foto: Fotomoment
Mühlacker. Wie berichtet, hatten die Zollfahnder im Zuge eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit das Haus an der Einsteinstraße durchsucht, in dem neben einer Familie, die im Obergeschoss wohnt, geschätzte 20 bis 30 Bauarbeiter vornehmlich aus Osteuropa untergebracht waren. Das Kellergeschoss, in dem vor allem Arbeitskräfte aus Rumänien gewohnt hätten, sei – mutmaßlich als Folge der Razzia – inzwischen geräumt worden, heißt es in der Nachbarschaft. „20 Matratzen, die aufgestapelt sind, haben wir gezählt“, berichtet eine Anwohnerin unserer Zeitung. „Und was jetzt kommt, wissen wir nicht.“
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