Westen schützen Heimbewohner
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Straubenhardt (pol). Mit der Ausgabe von Warnwesten an Asylbewerber bemühen sich Verkehrswacht und Polizei, eine Gefahrenlage besonderer Art im Holzbachtal zu entschärfen. Von der dortigen Gemeinschaftsunterkunft aus machen sich regelmäßig Bewohner zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg zum Arbeitsplatz oder zu einem Besuch im nahe gelegenen Langenalb, und insbesondere am frühen Morgen oder nach Einbruch der Dunkelheit komme es, wie das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilt, nicht selten zu kritischen Situationen. Immer wieder würden Autofahrer zu Ausweich- und Bremsmanövern gezwungen, weil die Heimbewohner, die häufig dunkel gekleidet seien, am Straßenrand nur schwer zu erkennen seien.
Warnwesten für Asylbewerber. Foto: pol
Dank der Zusammenarbeit der Verkehrswacht Pforzheim/Enzkreis, des Arbeitskreises Asyl und des Polizeipostens Straubenhardt habe nun die Verkehrssicherheit der Asylbewerber ein Stück weit verbessert werden können, hieß es am Dienstag. Die Verkehrswacht habe Warnwesten gesponsert, die zentral im Wohnheim gelagert und den Bewohnern zur Verfügung gestellt würden. Die jungen Männer, heißt es in der Mitteilung, hätten sich sichtlich über die unerwartete Unterstützung gefreut, und stellvertretend habe der aus Syrien stammende Eliah versichert, dass er die Weste künftig tragen werde.
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