Wer flexibel spielt, kann nicht aufsteigen
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Großglattbacher Team greift gleichwohl nach der Meisterschaft
Mühlacker-GrossglattbacH. Bereits an diesem Sonntag könnten sich die Fußballerinnen der SG Großglattbach/Nussdorf vorzeitig zum Meister der Bezirksliga 2 Enz-Murr küren. Zwei Dinge müssen dafür zusammenkommen: Die SG Großglattbach/Nussdorf muss selbst ihr Auswärtsspiel beim FV Roßwag (Anpfiff 10.30 Uhr) gewinnen. Und dem Verfolger SV Horrheim darf bei der SG Häfnerhaslach/Sternenfels (10.30 Uhr in Häfnerhaslach) nicht mehr als ein Unentschieden gelingen, dann wäre auch rechnerisch alles klar. Doch auch, wenn Horrheim in Häfnerhaslach gewinnen sollte, hätte die SG Großglattbach/Nussdorf mit einem eigenen Sieg angesichts von sechs Punkten Vorsprung, deutlich besserer Tordifferenz und dann noch zwei ausstehenden Spielen beste Karten, die Tabellenführung ins Ziel zu bringen.
In die Regionenliga aufsteigen kann Großglattbach/Nussdorf jedoch nicht. „Wir haben als Flex-Mannschaft gemeldet“, nennt Trainer Börn Rapp den Grund. Die Bezirksliga 2 ist eine jener Ligen, in denen seit dieser Saison sogenannte Flex-Mannschaften zulässig sind, die dies vor Saisonbeginn anmelden müssen und dann „flexibel“ vor jedem Spiel wählen können, ob Elf gegen Elf auf dem regulären Spielfeld oder nur mit neun Spielerinnen je Team auf einem kleineren „Kompaktfeld „gespielt wird. „Als Flex-Mannschaft muss man das spätestens drei Tage vor dem Spiel dem Gegner bekanntgeben“, erklärt Rapp. Der Nachteil einer Flex-Mannschaft ist dann eben, dass der Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse von vornherein ausgeschlossen ist.
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