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Becherstapeln in Höchstgeschwindigkeit: Mehr als 100 Teilnehmer beim Goldstadt-Stack in Niefern

Niefern-Öschelbronn. Nicht nur die Burger sind über den großen Teich geschwommen. Im Jahr 2004 trieben auf den USA-Wellen auch ein paar unscheinbar aussehende Plastikbecher und wurden in Europa angetrieben. Die sorgen seitdem auch in Deutschland für Bewegung. Becherstapeln heißt es profan auf Deutsch, Stacking im Ursprungsland USA. Vielleicht ist es hierzulande noch nicht der ganz große Hype, aber zumindest in der Frankfurter Ecke haben die Plastikgefäße schon mächtig eingeschlagen. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass der SST Butzbach (Sportstacking Team Butzbach) – in Kooperation mit dem Verein Bürger in der Schule – den zweiten Goldstadt-Stacks ausrichtet.

Wie siamesische Zwillinge verschmelzen Jonas Günter (li.) und Til Herz vom TV Biebesheim zu einem Stacking-Körper. Foto: Roth

Wie siamesische Zwillinge verschmelzen Jonas Günter (li.) und Til Herz vom TV Biebesheim zu einem Stacking-Körper. Foto: Roth

Mehr als 100 sportlich gekleidete Menschen tummeln sich am Samstag im Amelius-Saal in Niefern, die eben jene Becher im Gepäck haben, die ihre ganze Konzentration in Anspruch nehmen. Nur wenige sind aus der Region. Aber immerhin etwa 20 überwiegend junge Menschen aus der Region nehmen am Vormittag an einem Mini-Wettbewerb teil – als Laien. Es ist die Hoffnung des Organisators Ruben Kehl, Student aus Pforzheim, dass so bisher vom Stacking Unberührte Blut lecken. Die lernen als Erstes, dass es gar nicht so einfach ist, in einem Saal voller Menschen und mit Discomusik als Klangteppich die Konzentration aufzubringen, um Dreier- oder Sechser-Pyramiden zu stapeln. Und das möglichst schnell.

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