Wenn nicht alles geht

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Feuerwehren stehen bei Sturm vor schwierigen Abwägungen

Mühlacker. Stürmisches Wetter mit orkanartigen Böen prognostiziert der Deutsche Wetterdienst für Sonntag und Montag. Die Feuerwehren haben die Lage genau im Blick. Sie rücken aus, wenn Bäume Straßen blockieren und Bauzäune durch die Luft fliegen. Einsätze bei Sturm haben jedoch ihre Eigenheiten und kommen einem Balanceakt gleich: „Wir sind immer einsatzbereit, aber bei Sturm müssen wir extrem auf unseren Eigenschutz achten“, sagt Matthias Donath, stellvertretender Gesamtkommandant der Mühlacker Feuerwehr. Führungskräfte wie Donath müssen in Risikosituationen genau abwägen, was sie ihrem Team zumuten können.

Donath macht klar, dass die Feuerwehr bei Sturm nicht immer sofort alle Register ziehen kann. „Die Drehleiter können wir ab Windstärke sechs nicht mehr nutzen“, nennt er ein Beispiel. „Ab einer Windgeschwindigkeit von 60 km/h muss man da schon sehr aufpassen.“ Die Feuerwehr könne bei starkem Sturm auch nicht gleich überall hinfahren, um zu helfen, sagt Donath, der die Bürger dafür um Verständnis bittet. „Wenn herumfliegende Äste zu Geschossen werden, schauen wir extrem auf die eigene Sicherheit.“ Wenn ein Baum auf eine Straße stürzt, heißt das etwa, dass man den Bereich erst absperrt, bis die Witterung einen Einsatz zulässt, bei dem das Hindernis dann beiseitegeschafft wird.

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