Wenn die Eltern nicht mehr können

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Neue Initiative will rechtzeitig die Weichen für ihre behinderten Kinder stellen und sucht ein Domizil für eine betreute Gruppe

In einer neuen Elterninitiative ziehen Familien mit behinderten Kindern an einem Strang. Eines ihrer konkreten Ziele: Für eine betreute Wohngemeinschaft, in der die jungen Erwachsenen ein Stück Selbstständigkeit leben können, wird ein passendes Domizil gesucht.

Wenn die Eltern nicht mehr können

Familienbande: Die Kaspars aus Öschelbronn und die Grimms aus Bauschlott mit ihren beiden geistig behinderten Töchtern Diana und Lea sind ein Teil der Elterninitiative, die sich neu gebildet hat. Von links: Franz und Ruth Kaspar mit Tochter Lea, Diana, Gerhard und Martina Grimm. Foto: Roth

Neulingen-Bauschlott. Die Tür geht auf, ein großes Hallo füllt die offene Wohnküche: Familie Kaspar – Franz und Ruth Kaspar mit Tochter Lea – kommt zu Besuch nach Bauschlott, und die Gäste werden von Gerhard und Martina Grimm sowie ihrer Tochter Diana begrüßt. Lea (21) bleibt auch auf der Eckbank ganz eng neben ihrer Mutter Ruth Kaspar, während die 17-jährige Diana noch zu tun hat. „Sie kocht wahnsinnig gern und hat kein Sättigungsgefühl, da muss man immer aufpassen, dass sie nicht ständig isst“, sagt ihr Vater Gerhard Grimm. Wenig später füllt sich Diana einen Teller voller Nudeln mit Soße, dann schaut sie glücklich und zufrieden in die Runde.

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