Wenn der Leguan aufs Schulvesper lauert
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Mühlacker-Lomersheim. Seit Ende Juli lebt Lea Recken in einer anderen Welt. Tausende Kilometer von der Lomersheimer Heimat entfernt, macht sie Erfahrungen mit dem Schulalltag in einer ecuadorianischen Privatschule. Und in Guayaquil, der mit knapp über zwei Millionen Einwohnern größten Stadt des lateinamerikanischen Staates, kann sie beobachten, wie es ist, wenn Arm und Reich auf engem Raum aufeinanderprallen.
Lea Recken (4.v.li.) hat in Ecuador nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch tierische Kontakte geknüpft.
Lea Recken lebt bei einer wohlhabenden Gastfamilie. Dass sich diese mit ihrem Reichtum abschotten muss, sieht die Schülerin bei einem Blick aus dem Fenster ihres Zimmers. „Das Haus ist von einer hohen Mauer mit einem großen Tor umgeben. Auf der Mauer befinden sich Glassplitter und ein Elektrozaun.“ Lea Recken kann nicht einfach wie in ihrer Heimat raus auf die Straße. Das Freizeitleben spielt sich deshalb in Klubs ab, in denen sich die Jugendlichen der Privatschule treffen. Dort kann man schwimmen, Tennis spielen, ins Fitnessstudio gehen oder einfach so miteinander Zeit verbringen. Die Eltern fahren ihre Kinder in die Klubs. Der große Unterschied zwischen Arm und Reich zeige sich in Guayaquil besonders drastisch, berichtet Lea Recken, die per Internettelefonie mit unserer Zeitung über ihre ersten Erfahrungen in Ecuador spricht.
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