Wengerter bangen um ihre Existenz
Archiv
EU-Pläne für eine Aufweichung des Anbaustopps stoßen im Weinland Württemberg auf Widerstand
„Wir kämpfen ohne Wenn und Aber an Eurer Seite, wenn es darum geht, den Anbaustopp für die Zukunft zu gestalten“. Dies hat Alois Gerig, der weinbaupolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und Obmann im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Wengertern in der Region zugesagt.
Widerstand gegen eine ungeregelte Ausdehnung von Rebflächen: Martin Werthwein, stellvertretender Vorsitzender des Weinbaubezirks Stromberg und Enztal, Präsident Hermann Hohl, die Vaihinger Weinprinzessin Verena Schmid, Bundestagsabgeordneter Alois Gerig, Bezirksvorsitzender Albrecht Fischer und Bernhard Ritz, Referatsleiter im Regierungspräsidium Stuttgart (v. li.).
Oberderdingen. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber referierte bei der Versammlung des Weinbaubezirks Stromberg und Enztal in Oberderdingen zum Thema „Der Weinbau in Baden-Württemberg aus der Sicht der Bundespolitik“. Dass ein Auslaufen der Pflanzrechtsregelung die Existenz der Wengerter im Land bedroht, hatte zuvor schon Weinbaupräsident Hermann Hohl in seinem aktuellen Lagebericht deutlich gemacht: „Das Fallen des Anbaustopps wäre das Aus für die kleinstrukturierten Betriebe in Württemberg.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen