Weinlese startet mit leichter Verspätung

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Wengerter an der Enz und im Stromberggebiet setzen auf Handarbeit – Hoffnung auf einen guten Jahrgang trotz Wetterturbulenzen

Es wird ernst: Die Weinlese an der Enz und im Stromberggebiet hat begonnen. Nun wird sich zeigen, ob sich die Viertelesschlotzer auf einen guten Jahrgang freuen dürfen.

Handarbeit im Wengert statt Maschinenlese: Manfred Renz schneidet im Weinberg von Mühlhausen die Trauben mit der Schere. Foto: Mummert

Handarbeit im Wengert statt Maschinenlese: Manfred Renz schneidet im Weinberg von Mühlhausen die Trauben mit der Schere. Foto: Mummert

Enzkreis. „Die Weinlese ist der Höhepunkt des Arbeitsjahres“, erklärt Markus Scholl, Vorsitzender der WG Knittlingen. Gleichzeitig beginne auch der anstrengende Teil der Arbeit eines Weingärtners. Wenn der Tag trocken ist und es in der Nacht oder am Vortag nicht geregnet hat, können die Wengerter die Trauben lesen. „Wir fangen um 8 Uhr an“, berichtet Scholl. Dann greifen sich er und seine zehn Helfer Eimer, Scheren und Bütten und machen sich daran, ihren neun Hektar großen Weinberg abzuernten. Für einen Hektar braucht die zehnköpfige Gruppe rund zwei Tage. Alles liest Scholl jedoch nicht von Hand. Bei gut einem Drittel seines Weinberges setzt er auf Maschinen. „Die Maschinenlese wird aber nie zu 100 Prozent funktionieren“, sagt Scholl. Beispielsweise bei terrassierten Weinbergen müsse zwangsläufig von Hand gelesen werden.

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