Weinbergmauern als Lebensraum
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Informationstafeln aufgestellt
Enzkreis (pm). Wie kommt ein Naturschutzgebiet zu dem Namen „Kalkofen“, und woher kommen die vielen Trockenmauern an den Hängen des Enztals? Diese und andere Fragen beantworten jetzt Informationstafeln, die im Rahmen des Projekts „LIFE rund ums Heckengäu“ in drei Naturschutzgebieten im Enzkreis aufgestellt wurden. Es handelt sich um die Naturschutzgebiete „Felsengärten bei Mühlhausen“ und „Kammertenberg“ bei Mühlhausen sowie „Kalkofen“ bei Mönsheim. Die Tafeln geben Informationen zu den vorhandenen Lebensräumen und Arten sowie zu den historischen Nutzungsformen, die das heutige Bild geprägt haben. „Wir wollen ein Bewusstsein bei den Besuchern schaffen für die Naturschätze, die wir in diesen Gebieten haben“, so Monika Rieger, Projektleiterin von „LIFE rund ums Heckengäu“.
Ein atemberaubendes Panorama hat im Naturschutzgebiet „Felsengärten bei Mühlhausen“ die Enz zwischen Mühlhausen und Roßwag in den Oberen Muschelkalk eingeschnitten. Im „Amphitheater“ aus Weinbergmauern, das die Weingärtner in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen haben, gedeiht nicht nur guter Wein; hier leben auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die ebenfalls Wärme und Sonnenlicht schätzen. Die Tafeln wurden vom Projektpartner Regierungspräsidium Karlsruhe erstellt.
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