Weinbau in Steillagen soll sich lohnen
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Ortstermin in Mühlhausen mit konkreten Forderungen und Ideen
Mühlacker-Mühlhausen (pm). Um vier- bis fünfmal aufwendiger sei die Bewirtschaftung von Weinbergen in steilen Lagen, sagte Rolf Allmendinger, Vorstand der Genossenschaftskellerei Roßwag-Mühlhausen, bei einem Spaziergang mit den Mühlacker CDU-Gemeinderatskandidaten und interessierten Bürgern durch die Mühlhäuser Weinberge. Umso wichtiger sei es, diese Kulturlandschaft zu erhalten. Dazu gehöre, dass der Verbraucher die Produkte aus diesen Lagen auch über den Kaufpreis honoriert. Ein gelungener Versuch, dies zu erreichen, sei die 401er-Serie der Genossenschaft aus Lemberger, auch zu haben als reiner Traubensaft.
„Auch die Kommunen müssen eine solche Landschaft und deren Produkte stärker ins Stadtmarketing einbeziehen“, forderte Allmendinger beim Ortstermin, an dem auch einige Wengerter teilnahmen. Dass die Mühlhäuser Weinberge teilweise im neuen Naturschutzgebiet „Enzschleifen“ lägen, wertete er als Vermarktungsvorteil des dort wachsenden Weines. Der örtliche Stadtrat Wolfgang Schreiber informierte über das Naturschutzgebiet mit dem Felsengürtel, das auch davon lebe, dass die Landschaft bewirtschaftet wird und keine Brachflächen entstehen. Das Naturschutzgebiet sei bei den Mühlhäusern positiv aufgenommen worden.
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