Weibliche Schiris geben dem bfv wichtige Impulse

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Schiedsrichterinnen fordern praxisnähere Ausbildung

Karlsruhe (pm). Schiedsrichterinnen haben in der Sportschule Schöneck mit Verantwortlichen des Badischen Fußballverbandes (bfv) über die Gewinnung, Bindung und Qualifizierung von Schiedsrichterinnen im Fußball diskutiert. In offener Atmosphäre tauschte sich die 18-köpfige Gruppe – also knapp die Hälfte der weiblichen Unparteiischen des bfv – aus. Wie kamen sie selbst zum Pfeifen? Wie wurden und werden sie betreut? Welche Erfolgsfaktoren helfen bei der Gewinnung von noch mehr Schiedsrichterinnen? Wie kann die Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichtern noch effektiver gestaltet werden? In kleinen Teams stellten sich die vorwiegend jungen Frauen diesen entscheidenden Fragen. „Ich fand es super, wie gelöst sie ihre Erfahrungen mitgeteilt haben und auch nicht davor scheuten, konstruktive Kritik zu üben“, berichtet bfv-Geschäftsführer Uwe Ziegenhagen. „Genau diese Offenheit haben wir uns erhofft, denn darauf können wir jetzt sehr gut aufbauen.“

Zentrale Erkenntnisse des ersten Treffens dieser Art waren unter anderem, dass der Rolle der Schiedsrichter-Paten eine entscheidende Bedeutung zukommt. Gerade junge Schiedsrichterinnen erlangen wesentlich schneller Sicherheit und Selbstbewusstsein, wenn sie von Anfang an konsequent an die Hand genommen und begleitet werden. Ein klarer Wunsch der Schiedsrichterinnen ist es außerdem, die Ausbildung praxisnäher zu gestalten. Denn zwischen der theoretischen Fußballregel und der Praxis auf dem Platz bestehe ein großer Unterschied. Die Ergebnisse des Workshops sollen aufgearbeitet und mit den Fußballkreisen zu einer Strategie zusammengefasst werden, teilt der bfv mit.

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