Weder Dortmund noch Berlin
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Zum Thema Mühlehof:
Es gibt einen weiteren Ansatz in der Mühlehofdiskussion, einen möglichen „dritten Weg“. Die Ausgangslage: Die Mehrheit im Gemeinderat will den Abriss des Gebäudes, genau so wie die Führung der Stadtverwaltung vorneweg. Viele Bürger und eine Minderheit im Gemeinderat wollen das aber nicht. Argumente werden gerade in Leserbriefen ausgetauscht, und auch im Gemeinderat gab es mehrmals Sitzungen zum Mühlehof. Wenn also nun die Stadt Mühlacker mit ihren geringen Steuereinnahmen und einer schwindenden Bevölkerung nicht vollends ihre weitere Entwicklung behindern will, muss sie nun eine Entscheidung treffen. Eine neue Kulturhalle, inklusive Abriss des Bestandsgebäudes, am jetzigen Standort kostet mindestens 15 bis 17 Millionen Euro. Eine Belebung wäre dann allerdings auch nicht erreicht. An anderen Standorten eine Kulturhalle zu bauen, würde eine Abrissdiskussion befeuern, wie ja beispielsweise Stadtrat Hagenbuch in seinem Leserbrief schrieb. So muss eigentlich klar sein, dass mangels Alternativstandort und mangels Geld nach Abriss des Mühlehofs keine neue Kulturhalle gebaut werden kann. Das kulturelle Leben von Mühlacker würde wieder im Uhlandbau stattfinden, in dem allerdings teilweise Einschränkungen durch eine dort eingebaute Schulmensa hinzunehmen sind. Für das Vhs- und Theaterprogramm wäre die Kapazität sicher ausreichend, auch was die Bühne anbelangt, für mehr aber nicht. Ausreichend Parkplätze sind im dortigen Bereich auch nicht vorhanden.
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