Wasser als Elixier der Mönche
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Buchautor stellt in der Maulbronner Stadthalle sein aufwendiges Werk über die Wasserwirtschaft der Zisterzienser vor. Eine Erkenntnis: Der Tiefe See sei gar keine bauliche Besonderheit.
Maulbronn. Das Brunnenhaus mit dem dreischaligen Brunnen gehört zu den beliebtesten Fotomotiven innerhalb der Maulbronner Klosteranlage. Tatsächlich waren die Zisterzienser-Mönche Meister des Wasserbaus, und das Wissen um die Wassertechnik garantierte der Abtei ihren wirtschaftlichen Erfolg. Den aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema hat Autor Dr. Ulrich Knapp auf über 300 Seiten in seinem Buch „Die Zisterzienser und das Wasser“ beschrieben, das er der Öffentlichkeit an einem Vortragsabend in der Stadthalle vorstellte.
„Freie Rekonstruktion“: der bekannte Brunnen des Klosters Maulbronn.
In seiner Publikation verbindet der Kunsthistoriker aus Leonberg Erkenntnisse über das mittelalterliche Technikwissen mit der genauen Betrachtung der drei großen Zisterzienserklöster in Südwestdeutschland, also Maulbronn, Bebenhausen und Salem. Knapp hat die Wassersysteme der drei Klöster untersucht und vergleicht die Anlagen untereinander sowie über Grenzen hinweg. „Dieses Werk ist Pionierarbeit“, betonte in ihrer Begrüßungsrede Dr. Karin Ehlers, Leiterin des Bereiches Sammlungen und Vermittlung bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Der Autor habe für das umfangreiche Buch nahezu alles recherchieren müssen.
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