Was zu widerlegen war

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Hund, Katze, Maus: Die Sprache der Stubentiger umfasst, wie von Lesern dokumentiert, viel mehr als das klassische Miau

Die Behauptung englischer Forscher, Katzen könnten mimisch nur drei verschiedene Gefühle ausdrücken, haben auf den Aufruf unserer Zeitung hin Stubentiger-Besitzer aus der Region mit Bildern ihrer Lieblinge widerlegt.

Was zu widerlegen war

Oh nein, wieder entwischt! Na warte, gleich krieg’ ich dich“, sagt – ganz ohne Worte – der fünfjährige Fitzko. Doch die Enttäuschung weicht rasch einem fröhlichen Lachen.

Enzkreis. Interessiert, ängstlich, verärgert: Dieses eng umrissene Portfolio mimischer Kommunikationsmöglichkeiten gestehen Forscher der University of Lincoln einem Fernsehquiz zufolge den Samtpfoten zu. Schade, dass sie in ihre Untersuchung nicht die wesentlich mitteilsameren Katzen aus dem Enzkreis einbezogen haben. Da wäre beispielsweise Fitzko, auf dessen Gesicht sich sowohl die Enttäuschung über ein verfehltes potenzielles Beutetier ablesen lässt als auch pure Zufriedenheit. Da wäre Kasimir aus Sternenfels, der sicherlich auch sehr freundlich dreinschauen kann, der Fotokamera aber unmissverständlich seinen aktuellen Unmut kundtut. Und da wäre Tigger, der ein breites Spektrum von erstaunt über hungrig bis tiefenentspannt darbietet.

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