„Was leicht aussieht, ist alles hart erarbeitet“
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Michelle Nazarenus tanzt für den Schwarz-Weiß-Club und hat noch viel vor: Eines Tages zu den Top Ten gehören zum Beispiel
Pforzheim. Michelle Nazarenus (17) ist ein Spätzünder. „Erst“ im Alter von zwölf Jahren, so erzählt sie dem Pforzheimer Kurier am Rand des 57. Internationalen Turniers um den Goldstadtpokal, habe sie zum Tanzsport gefunden. Aber dann gleich richtig. Am Scheideweg zwischen Rhythmischer Sportgymnastik und Turniertanz gab es für sie letztlich nur eine Entscheidung und das war ganz klar Tanz.
Ein schönes Paar und ein ehrgeiziges noch dazu: Mit Alin-Andrei Beca will die 17-jährige Michelle Nazarenus noch hoch hinaus. Foto: Roth
„Bei der Sportgymnastik geht man rein und macht drei Stunden lang bumm, bumm, bumm“, sagt sie und meint die streng festgelegten Bewegungen und immer gleichen Wiederholungen. Aber beim Tanz, da „kann man seinen Charakter reinbringen“. Kreativ sein, sich ausdrücken, das gefällt der 17-Jährigen, die sich als ziemlich temperamentvoll beschreibt. Das „Problem“ ist nur: Ihr neuer Tanzpartner, der Rumäne Alin-Andrei Beca ist es auch. „Am Anfang haben wir schon ganz schön gestritten. Das tun wir jetzt auch noch, aber das ist halb so wild“, sagt sie lachend. Denn der Rauch verzieht sich auch schnell wieder. Mit Alin-Andrei Beca, mit dem sie sich übrigens nur auf Englisch unterhalten kann, hat sie sich einen guten Partner geangelt. Und das erst vor einem halben Jahr – trainieren tut die gebürtige Rastatterin aber seit drei Jahren schon in Pforzheim beim Schwarz Weiß Club. „Er hat das vergangene Jahr beim Goldstadtpokal gewonnen“, sagt sie über ihren Tanzpartner nur wenige Stunden, bevor auch sie selbst mit ihm bei dem Turnier ganz oben auf dem Treppchen steht.
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