Warnung vor einer Hängepartie

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Das weitere Vorgehen rund um das Thema Mühlehof steht abermals im Zentrum der Debatte

Mühlacker. Ein Bündel von Anträgen der Fraktionen zum Haushaltsplanentwurf 2013 stand im Mühlacker Gemeinderat zur Debatte. Den Schwerpunkt der Diskussion bildete einmal mehr das Thema Mühlehof. Dabei ging es um Ausgaben für Gebäudeunterhaltung, das anstehende Wettbewerbsverfahren zur Neugestaltung des Mühlehof-Areals und nicht zuletzt eine Beteiligung der Bürger an der Meinungsfindung.

Brisantes Dauerthema: Viele Diskussionen führen zum Mühlehof. Archivfoto: Franz

Brisantes Dauerthema: Viele Diskussionen führen zum Mühlehof. Archivfoto: Franz

Die CDU forderte, den Ansatz von 430000 Euro für die Gebäudeunterhaltung entsprechend des Gutachtens von Drees und Sommer auf 107000 Euro zu reduzieren. Diese jährliche Summe solle dazu dienen, den Betrieb des Mühlehofs bis zu drei Jahre lang aufrechtzuerhalten. Im vergangenen Jahr betrug der Etatansatz 180000 Euro. Es könne nicht sei, dass nun zusätzlich 250000 Euro „draufgelegt werden“, so Fraktionsvorsitzender Günter Bächle. Wenn die Stadt jetzt groß in die Unterhaltung des Mühlehehofes einsteige, bekomme sie es mit einem Fass ohne Boden zu tun. Für das Wettbewerbsverfahren, die Information der Bürger über das Ergebnis des Wettbewerbs und die Beratung im Gemeinderat werde viel Zeit benötigt. Umso dringlicher sei es, jetzt rasch einzusteigen, um eine „Hängepartie“ zu vermeiden.

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