Warnstreik: Metaller kämpfen nicht nur für 5,5 Prozent

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Uwe Hück redet bei Kundgebung vor dem Witzenmann-Tor

Pforzheim/Enzkreis (pm). Am Warnstreik der IG Metall vor dem Tor der Firma Witzenmann haben sich gestern Morgen nach Angaben der Gewerkschaft über 350 Menschen beteiligt. Neben den Witzenmann-Beschäftigten legten auch die Arbeiter von Witzenmann Speck, Saacke, WISI, Karl Klink, Mahle Behr Pforzheim und Microtherm für eine Stunde die Arbeit nieder. Besonders hob Arno Rastetter von der IG Metall Pforzheim hervor, dass auch die Beschäftigten von RSN Sihn in Niefern sich am Warnstreik beteiligt haben. „Sie haben auch allen Grund dazu, da die Entgelte bei RSN noch deutlich niedriger und die Arbeitszeiten länger sind.“

Scharf ins Gericht ging Gewerkschaftssekretär Rastetter auch mit dem Verhalten der Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde: „Das ist wieder einmal eine Frechheit. Magere 2,2 Prozent auf zehn Monate, nichts zur geförderten Bildungsteilzeit und eine Halbierung der Anspruchsberechtigten bei der Altersteilzeit.“

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