Warnstreik
Archiv
Warnstreik
Mühlacker/Vaihingen (lh). Zuerst scheiterten die Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern in der Metall- und Elektroindustrie und der IG Metall, dann reichte der Verband Südwestmetall am Mittwoch beim Arbeitsgericht Stuttgart eine Klage gegen die Streiks ein. In den Werken von Mahle Behr in Mühlacker und Vaihingen haben die Arbeitnehmer an diesem Donnerstag trotzdem ganztägig ihre Arbeit niedergelegt. „In Mühlacker und Vaihingen sind bei dem Unternehmen insgesamt rund 1600 Menschen beschäftigt, zwischen 1300 und 1400 alleine in Mühlacker, und heute arbeitet keiner“, gab sich Liane Papaioannou, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, gestern Morgen kämpferisch. Jeweils zum Schichtwechsel, am frühen Morgen, am Nachmittag und am Abend, versammelten sich die Angestellten vor den Toren der beiden Werke, um für ihre Forderungen einzustehen. Zudem gab die Gewerkschaft eine Streikparty im Veranstaltungszentrum Dürrmenz, um über den weiteren Verlauf der Tarifrunde zu informieren. Die IG Metall will für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie – für eine Laufzeit von zwölf Monaten – eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen von sechs Prozent erreichen, heißt es in einer Mitteilung. Zudem strebt die Gewerkschaft an, einen individuellen Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden – für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten – durchzusetzen. Foto: Huber
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen