War-Zeichen und ein roter Cellokasten
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Konstruiert bis ins Detail und verfremdet bis zur Unkenntlichkeit: Uta Süße-Krause zeigt Fotografien aus vier Jahrzehnten in Maulbronn
Sie gibt Leidenschaft ein Gesicht, findet Parallelen zwischen Verfall und Ewigkeit, konstruiert bis in Detail und verfremdet bis zur Unkenntlichkeit. Wie Uta Süße-Krause ein Foto zur Kunst erhebt, zeigt jetzt eine Retrospektive im Kloster Maulbronn.
Uta Süße-Krause zeigt eine Retrospektive aus 40 Jahren in der Stadthalle Maulbronn. Die Ausstellung dokumentiert die Bandbreite der Künstlerin, die auf digitale Bildbearbeitung verzichtet. Fotos: Hansen
Maulbronn. Wo eine Maulbronnerin ihre Karriere als Fotografin beginnt, ist keine Frage: Die Kirchturm-Silhouette, die auch zum Katalog-Titel der Hommage an das Weltkulturerbe avancierte, datiert aus dem Jahr 1978. Ein Drama in Schwarz-Weiß aus einer Zeit, als „Uta Süße-Krause in der Dunkelkammer den Essiggeruch der Chemikalien-Dämpfe einatmen musste und dazu noch geraucht hat“. Kunsthistoriker Dr. Hatto Zeidler gibt in seiner Einführung nicht nur einen unterhaltsamen Abriss zur Geschichte der Fotografie, sondern verrät auch Laster und Anekdoten über die Künstlerin, die heute in Freudenstein-Hohenklingen lebt und dieses Jahr ihren sechzigsten Geburtstag feiert.
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