„War Requiem“ als Mahnung für Frieden

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Benjamin Brittens Werk als Symphoniekonzert des Stadttheaters am Gedenktag zur Zerstörung der Stadt Pforzheim

Das Stadttheater Pforzheim hat in seinem dritten Sinfoniekonzert im Kongresszentrum Benjamin Brittens „War Requiem“ aufgeführt und damit einen Beitrag zu den Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs am 23. Februar geleistet.

Orchester, Chöre und Solisten sorgen im Kongresszentrum für eine eindrucksvolle Aufführung eines großen Werks bekenntnishafter Musik aus dem 20.Jahrhundert. Foto: Ehemann

Orchester, Chöre und Solisten sorgen im Kongresszentrum für eine eindrucksvolle Aufführung eines großen Werks bekenntnishafter Musik aus dem 20.Jahrhundert. Foto: Ehemann

Pforzheim. Was für Pforzheim der 23. Februar 1945 ist, an dem bei einem Luftangriff der Royal Air Force innerhalb von 22 Minuten rund 17600 Menschen und damit ungefähr ein Fünftel der Stadtbevölkerung ihr Leben lassen mussten, das ist für die mehr als dreimal so große, im Metropolitan County der West Midlands gelegene englische Industriestadt Coventry der 14. November 1940, als bei dem Bombardement der Deutschen Luftwaffe 568 Menschen getötet und etwa 1000 verletzt wurden. In Coventry wurde auch die an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert erbaute St. Michael’s Cathedrale zerstört. In dem neben den Überresten der alten Kathedrale wiederaufgebauten neuen Gotteshaus fand bei dessen Einweihung 1962 die Uraufführung des ein Jahr zuvor entstandenen „War Requiem“ op. 66 von Benjamin Britten statt. Diese Musik aus Coventry war jetzt in Pforzheim zu hören.

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