„Waldvögelein“ steht unter Schutz
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Orchideenart wächst auch im Enzkreis
Das „Weiße Waldvögelein“, die Orchidee des Jahres 2017, wächst vor allem auf Muschelkalk- und Lössböden. Foto: Lechner
Enzkreis (fl). Wie Vögel mit ausgebreiteten Flügeln sollen sie aussehen, die Blüten des „Weißen Waldvögelein“. Zumindest dann, wenn sie geöffnet sind, was aber nur selten geschieht. Erst ab 25 Grad öffnet die Pflanze ihre Blüten vollständig; daher bestäubt sie sich häufig selbst. Aber auch mit geschlossenen oder halb geöffneten Blüten ist die Orchidee des Jahres 2017 eine schöne Blume. Auch deshalb wurde das „Weiße Waldvögelein“ von den Mitgliedern des Arbeitskreises heimische Orchideen aus den über 60 Orchideenarten, die man in Deutschland findet, ausgewählt. Wie alle wildwachsenden Orchideen in Deutschland steht es unter einem besonderen gesetzlichen Schutz. Zu Hause ist die Orchidee meist in lichten, relativ alten Rotbuchen-Mischwäldern. Im Enzkreis kommt die Orchidee des Jahres 2017 vor allem auf den Muschelkalk- und Lössböden im Heckengäu und im Kraichgau vor. Ab Mai blüht sie beispielsweise im Naturschutzgebiet Füllmenbacher Hof bei Diefenbach.
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