Waldenser erkundet Geschichte seiner Vorfahren

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Familie Thomas Bellon aus Renningen wandert seit Jahren in Etappen auf dem Waldenser- und Hugenottenweg – Gestern in Pinache

Wiernsheim-Pinache. Seit Thomas Bellon aus Renningen zu seiner Konfirmation eine Reise in die Waldensertäler bei Turin geschenkt bekommen hat, lässt ihn die Geschichte seiner Vorfahren nicht mehr los. In der Zwischenzeit ist der Vater von drei Kindern als Kassenwart der Deutschen Waldenservereinigung ehrenamtlich tätig und macht Führungen im Waldensermuseum in Schönenberg.

Ankunft vor der Waldenserkirche in Pinache. Thomas und Heidrun Bellon zusammen mit Schwiegermutter Thea Müller und den drei Kindern.

Ankunft vor der Waldenserkirche in Pinache. Thomas und Heidrun Bellon zusammen mit Schwiegermutter Thea Müller und den drei Kindern. Foto: Franz

Um auf den Spuren der Waldenser und Hugenotten zu wandeln, erwandert der 41-jährige Vermessungs-Ingenieur zusammen mit seiner Frau Heidrun (34), der Schwiegermutter Thea Müller (62) und den Kindern Lea-Marie (9), Andrine (4) und Henri (2) seit Jahren in Etappen den Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad, der insgesamt rund 1800 Kilometer lang ist und von Bad Karlshafen (Nordhessen) bis nach Salaluzzo (Italien) beziehungsweise Le-Poet-Laval (Frankreich) führt.

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