Wahlkampf ohne Nebengeräusche
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Der grüne Abgeordnete Memet Kilic gilt als ein Mann der leisen Töne, und dieser Eigenschaft bleibt er auch im Wahlkampf treu. Nicht nur klimafreundlich, sondern auch „geräuscharm“, meldet sein Büro, gehe er auf Stimmenfang in der Region. Mit einem Elektroauto, das er für vier Wochen angemietet hat.
Geräuscharm? Wo es im Wahlkampf nicht zuletzt darum geht, wer am lautesten für sich trommelt? Andererseits könnte es die Taktik sein, sich an den Wähler anzuschleichen, ihm lautlos von hinten in die Hacken zu fahren, damit er ja nicht vorzeitig die Flucht ergreift. Und falls diese Strategie am Ende doch nicht zieht, kann man sich als Politiker still und heimlich vom Acker machen.
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