Wahlen ungültig: SPD-Chefs mahnen zur Geschlossenheit

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Enzkreis/Pforzheim (pm). Die Delegiertenwahlen der SPD Pforzheim müssen wiederholt werden. Das hat die Landesschiedskommission der SPD entschieden. „Für mich hat sich durch den Schiedsspruch nichts geändert“, ließ in einer ersten Reaktion die Bundestagsabgeordnete Katja Mast verlauten. „Ich will als Bundestagsabgeordnete für die SPD in Pforzheim und dem Enzkreis kandidieren. Ich habe keinen Plan B.“ Für eine soziale und demokratische Politik brauche die Partei Geschlossenheit, mahnte Mast in ihrer Mitteilung: „Wer Kampfvokabular verwendet, spaltet.“

Vor dem Hintergrund der Querelen um Uwe Hück hatten bereits im Vorfeld der Entscheidung die SPD-Kreisvorsitzenden Johanna Kirsch (Pforzheim) und Paul Renner (Enzkreis) ebenfalls zum Zusammenhalt aufgerufen. Die Partei müsse und werde über Einzelinteressen stehen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Personalentscheidungen seien spannend, „aber es geht immer und überall um die SPD als Ganzes. Das sollte allen klar sein“, so Kirsch und Renner.

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