WFG-Chefposten wird ausgeschrieben

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Gesellschafter und Aufsichtsräte der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG) zeigen Geschlossenheit

Nordschwarzwald (pm). Gesellschafter und Aufsichtsräte der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG) haben bei ihrer jüngsten Sitzung in Baiersbronn Geschlossenheit in der Frage um die Nachbesetzung der Geschäftsführung gezeigt. Sie beschlossen einstimmig, die Position zeitnah öffentlich auszuschreiben. Bis Anfang Juli wird eine Auswahlkommission eingehende Bewerbungen sichten und den Gremien dann eine Empfehlung für die Nachbesetzung unterbreiten. Durch den überraschend angekündigten Weggang von WFG-Chef Steffen Schoch aus persönlichen Gründen nach nur knapp zwei Jahren wird die Geschäftsführerposition zum 1. Juli dieses Jahres vakant. Schoch war seit 2013 Geschäftsführer der WFG Nordschwarzwald und wechselt als Geschäftsführer zur Marketinggesellschaft der Stadt Heilbronn. Laut WFG-Aufsichtsratsvorsitzendem Helmut Riegger ist es das Ziel, „kurzfristig eine möglichst qualifizierte und dauerhafte Nachfolge zu realisieren“. Landrat Helmut Riegger bedauerte die nur kurze Wirkungszeit Schochs für die Region und bedankte sich beim scheidenden Geschäftsführer für dessen engagierte und erfolgreiche Arbeit. „Unter Ihrer Führung hat sich die WFG deutlich weiterentwickelt. Sie haben die Wahrnehmbarkeit und das Selbstverständnis der WFG in der Region wesentlich erhöht und mit dem kompetenten Team der WFG erfolgreich die laufenden Projekte vorangebracht und neue Projekte initiiert.“ Als größten Erfolg in der Ära Schoch bewertete Riegger das „Regionale Entwicklungskonzept“ und dessen Prämierung beim Regio-WIN-Wettbewerb um europäische Fördermittel zur regionalen Entwicklung. Rund zehn Millionen Euro Fördermittel können dadurch in die Region Nordschwarzwald fließen.

Bis die Geschäftsführung der WFG wieder neu besetzt werden kann, wird die langjährige Projektleiterin Nadine Kaiser die Geschäfte der Gesellschaft in enger Abstimmung mit dem WFG-Fachbeirat und den Gremien führen. Durch diese Übergangslösung werde gewährleistet, dass die WFG ihre Kernaufgaben insgesamt uneingeschränkt weiter wahrnehmen könne, heißt es in einer Pressemitteilung. Zuletzt war als Nachfolger Schochs der ehemalige Illinger Bürgermeister und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Jochen Protzer gehandelt worden.

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