WFG-Chef will Kritiker einbinden

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Geschäftsführer Schoch plant eine Charmeoffensive

Enzkreis (pm). Mehr als 140 Ereignisse rund um Branchen- und Netzwerktreffen, Gemeinschaftsmessestände, Jobmessen, Fachforen, Delegationsreisen sowie die Abwicklung von EU-Projekten hat das Team der Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH (WFG) im vergangenen Jahr begleitet. „Das Team der WFG konnte im vergangenen Jahr unter der Leitung seines Geschäftsführers Steffen Schoch mit der Fortschreibung des ,WFG-Strategiepapiers 2014-2016‘ nahtlos auf bestehende Strukturen der ,Fünf-Säulen-Strategie‘ aufbauen, neue Schwerpunkte setzen und die erfolgreichen Projekte weiterentwickeln“, zieht der Aufsichtsratsvorsitzende der WFG, der Calwer Landrat Helmut Riegger, ein positives Fazit. Zu den fünf Säulen zählen neben Netzwerkarbeit und Kooperationen vor allem Marketing und Pressearbeit, Maßnahmen zur Fachkräftebindung und Fachkräftegewinnung, Identifikation und Abwicklung von EU-Projekten sowie Services für Kommunen, die bereits unter Schochs Vorgänger Jens Mohrmann mit dem WFG-Fachbeirat erarbeitet wurden.

Die WFG hat laut Pressemitteilung im vergangenen Jahr besonders in den Bereichen Fachkräftegewinnung, Wahrnehmung der WFG Nordschwarzwald als Dienstleistungs- und Serviceeinrichtung und der Erkennung der Region als eine Einheit und Marke neue Akzente gesetzt. Der Ausbau der Aktivitäten in sozialen Online-Medien wie Xing, Facebook, Twitter und LinkedIn rundeten das Angebot der WFG ab. „Wir haben unsere Facebook-Freunde von 40 zu Beginn des Jahres auf fast 1000 erhöht und damit die Basis zur Verbreitung des regionalen Gedankens wesentlich erweitert“, resümiert WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch. Das „Erste Strategietreffen Nordschwarzwald“ auf dem Morlokhof der Familie Bareiss mit 80 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft soll im Frühjahr und im Herbst fortgesetzt werden. „Die WFG hat aber nicht nur Befürworter“, weiß Steffen Schoch. In den kommenden Monaten will Schoch mit seinem Team vor allem die Kritiker von der Notwendigkeit und der Leistungsqualität der WFG überzeugen und diese in Projekte einbinden. „Wir dürfen nicht Wirtschaftsförderung und Standortmarketing zum Selbstzweck machen, sondern wir müssen in erster Linie wissen, was die Unternehmen bewegt, und wir müssen wissen, nach welchen Kriterien die Gremien über Erfolg und Misserfolg unserer Arbeit entscheiden“, erklärt Schoch. Der WFG-Chef weist sowohl den Unternehmen als auch den Gremien der Landkreise und Kommunen bei diesem gesamtregionalen Prozess eine strategisch wichtige Rolle zu. „Die Erweiterung des Gesellschafterkreises der WFG Nordschwarzwald mit weiteren Kommunen und die Öffnung für Unternehmen, Hochschulen sowie Forschungs- und Transfereinrichtungen ist dabei nur ein weiterer konsequenter Schritt in diese Richtung“, sagt Schoch.

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