Vorzeichen einer Katastrophe
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In Mordprozess zeichnen die Zeugen mit ihren Aussagen das Bild einer verhängnisvollen Begegnung
Pforzheim/Karlsruhe. Täter und Opfer waren sich in mancher Hinsicht ähnlich. Beide sehnten sich nach Liebe und Geborgenheit, aber ihre Begegnung in der Nacht zum 3. August verlief für die 25-jährige Frau tödlich. Die extrem niedrige Toleranzschwelle beider sorgte für eine verhängnisvolle Eskalation. Wie schon berichtet, kam es in der Nacht zum Sonntag in der Wohnung der Frau erst zum verbalen Streit, der in Handgreiflichkeiten ausartete. Der damals 32-Jährige stach mit einem Küchenmesser auf die Frau ein, traf Hauptschlagader und Lungenflügel. Der Mann versuchte dann, das Opfer, das sich nicht mehr wehren konnte, zu vergewaltigen, was allerdings nicht richtig gelang.
Der Täter muss sich seit Ende April wegen Mordes vor dem Schwurgericht unter Vorsitz von Leonhard Schmidt in Karlsruhe verantworten. Der Mutter des Opfers war es am 4. August nicht erspart geblieben, die tote Tochter, um die sie sich gesorgt hatte, nackt in einer Blutlache aufzufinden. Die ganze Wohnung war übersät mit Blutspritzern und Blutspuren.
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