Vorstoß in Richtung „EnBW vernetzt“
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Knittlingen (cb). Die SPD-Fraktion im Knittlinger Gemeinderat möchte, dass die Stadtverwaltung die Möglichkeit einer Beteiligung am Modell „EnBW vernetzt“ prüft, und hat einen entsprechenden Antrag eingereicht. In der Begründung heißt es, die EnBW biete rund 550 berechtigten Kommunen in Baden-Württemberg über eine kommunale Beteiligungsgesellschaft Anteile an der Netze BW GmbH an. Das Modell eröffne Städten und Gemeinden die Möglichkeit, die Zukunft der Strom- und/oder Gasnetze mitzugestalten und am stabilen wirtschaftlichen Erfolg der Netze BW teilzuhaben. Die Höhe der Beteiligung sei zwischen der Mindestsumme von 200000 Euro und einem Maximalbetrag, der sich an einem festen Verteilungsschlüssel orientiere, frei wählbar. Voraussetzung sei, dass die Netze BW Eigentümerin und Betreiberin des örtlichen Strom- und/oder Gasnetzes ist. Die Kommunen erhielten eine feste Ausgleichszahlung in Höhe von 3,6 Prozent pro Jahr, von der ein geringer Verwaltungskostenbeitrag abgezogen werde. Diese Rendite sei angesichts der derzeit extrem niedrigen Zinsen sehr attraktiv, schreiben die Sozialdemokraten.
Der Gemeinderat der Stadt Maulbronn hat bereits im Dezember 2019 beschlossen, Anteile zu erwerben.
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