Vorgaben hemmen den Trainingsbetrieb
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Seit der vergangenen Woche dürfen die Amateurfußballer in Baden-Württemberg wieder auf den Platz gehen. Doch viele Vereine im Raum Mühlacker wollen den Ball erst einmal noch ruhen lassen. Begründung: Die Auflagen seien zu streng, Fragen unbeantwortet.
Enzkreis. Die Fußball-Bundesliga hat am Wochenende inmitten der Corona-Krise den Spielbetrieb wieder aufgenommen, und während verschwitzte Profis damit wieder im Wettkampf Zweikämpfe austragen dürfen, wird die Saison der Amateure wohl abgebrochen (unserer Zeitung hat berichtet). Immerhin dürfen auch sie seit dem vergangenen Montag grundsätzlich wieder trainieren. Der Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider hatte allerdings alle Vereine, Mieter und Nutzer von städtischen Gebäuden und Anlagen in der vergangenen Woche nochmals ausdrücklich auf die Vorgaben für einen Sportbetrieb hingewiesen.
Wenn sie trainieren wollen, müssen die Fußballer strenge Auflagen erfüllen – deshalb verzichten viele Vereine in der Region darauf.Archivfoto: Huber
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat dazu Leitlinien für die Vereine erarbeitet, wie sie sich verhalten sollen. Wichtig sei demnach etwa, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Trainings- und Übungseinheiten dürften mit maximal fünf Teilnehmern absolviert werden, die Sport- und Trainingsgeräte seien sorgfältig zu reinigen und zu desinfizieren und die Kontakte außerhalb der Trainings- und Übungseinheiten auf ein Minimum zu beschränken. Umkleiden und Duschen müssten geschlossen bleiben und in den Toiletten gelte wie überall: Es muss gesichert sein, dass die Hände sorgfältig gewaschen werden können. Darüber hinaus müssen die Clubs einen Verantwortlichen bestimmen, der ein Auge darauf hat, dass die Vorgaben auch eingehalten werden.
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