Von heißen und kalten Herzen
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Das Märchen „Die Schneekönigin“ von Jewgeni Schwarz ist am Theater Pforzheim zu sehen
Pforzheim. Zur Weihnachtszeit erfreuen die Theater ihre Besucher von morgen mit der Aufführung eines Märchens. So auch in Pforzheim, wo „Die Schneekönigin“ von Jewgeni Schwarz im Großen Haus Premiere hatte. 1939 in Leningrad uraufgeführt, 1946 in Potsdam zum ersten Mal in deutscher Sprache gespielt, gehört „Die Schneekönigin“ des 1896 in Kasan geborenen, 1958 in Leningrad gestorbenen Arztsohnes Jewgeni Schwarz, der an der Universität Moskau Jura studiert hat, zu den bekanntesten russischen Märchen des 20. Jahrhunderts. Geschrieben nach Motiven des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen, der im 19. Jahrhundert gelebt hat, wurde das Stück in Pforzheim in der Übersetzung aus dem Russischen von Gerda Zschiedrich vorgestellt.
Kristine Walther (Räuberin; v.li.), Nicole Janze (Gerda) und Christian Werner (Rentier). Foto: privat
„Die Schneekönigin“, das ist die Geschichte vom Kampf der heißen mit den kalten Herzen. Dabei vertreten in erster Linie die Schneekönigin und der Kommerzienrat die kalte und damit die böse Seite. Die Großmutter sowie die tapfere Gerda, die sich auf den Weg macht, um ihr von der Schneekönigin ver- und entführtes Stiefbrüderchen Kai zu suchen und zu erlösen, und dazu noch der im Original, aber nicht in Pforzheim auftretende Märchenerzähler sind dagegen als gute Menschen mit heißen Herzen gezeichnet.
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