Von der vergessenen Höhle bei Enzberg
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Wanderung über Stock und Stein: Ulrich Gommel vom Albverein nimmt MT-Mitarbeiter mit zum Rainloch
Es ist nur ein Katzensprung entfernt von der Straße, die Enzberg und Dürrn miteinander verbindet: das Rainloch. Die Besucherströme zu der Höhle halten sich dennoch in Grenzen.
Mühlacker-Enzberg. Der Grund dafür liegt vermutlich in der nicht optimalen Erreichbarkeit. Es ist schon ein abenteuerlicher Fußmarsch, den der Reporter des Mühlacker Tagblatt gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden der Ortsgruppe Mühlacker des Schwäbischen Albvereins Mitte Dezember unternimmt. Inmitten auf der Bauschlotter Platte, am Rande des „Hasenbratensträßles“, wie die Verbindungsstrecke zwischen Dürrn und Enzberg im Volksmund genannt wird, stellt Ulrich Gommel sein Auto ab, und es geht zunächst über Streuobstwiesen bergauf in den Wald. Über einen eher unscheinbaren Weg, der üblicherweise von Forstarbeitern genutzt wird, stapfen die beiden über den verschneiten Waldboden. „Das ist kein offizieller Wanderweg“, bemerkt Gommel, und kurz darauf zeigt er auf eine etwas zugewachsene Stelle. „Hier stand früher einmal ein Schild, das den Weg zum Rainloch gewiesen hat.“ Das sei vor einigen Jahren aber kaputtgegangen und nicht mehr da, „und deshalb ist es für Unwissende auch nicht ganz einfach, die Höhle zu finden“.
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