Von der Entstehung eines Welterfolgs
Archiv
Knittlingen (pm). Das Faust-Archiv der Stadt Knittlingen präsentiert am Sonntag, 7. September, um 16 Uhr den Vortrag „Freude schöner Götterfunken – Die Europa-Hymne und ihre drei Väter aus Schwaben, dem Rheinland und Böotien: Schiller-Beethoven-Pindar“.
Im Rahmen seines Referats mit Musikbeispielen befasst sich Claus Canisius mit der faszinierenden Geschichte der Symbiose von Dichtung und Musik am Beispiel der berühmten Hymne mit den bekannten Zeilen „Freude schöner Götterfunken“. Schiller schrieb 1785 eine erste Fassung seines Liedes „An die Freude“. 18 Jahre später verfasste er eine etwas kürzere Fassung, jetzt als einfaches Strophenlied. Beethoven versuchte schon als Student, die erste Version von Schillers Lied zu vertonen, ließ diesen Plan aber offensichtlich wieder fallen, erschien ihm doch der Text als zu lang und teilweise zu umständlich für eine musikalische Gestaltung. Erst 1823 nahm Beethoven den Kompositionsplan wieder auf. Claus Canisius thematisiert nicht nur die Geschichte dieser Vertonung, sondern auch Schillers verblüffende Geringschätzung seines eigenen Liedtextes sowie ein Musikbeispiel der ersten Strophe als Klavierlied von Johann Friedrich Reichardt. Darüber hinaus wird auch das komplexe historische Umfeld der zum Welterfolg gewordenen Hymne erörtert werden.
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