Von der Dampflok bis zum ICE-Zug
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Mühlacker (ert). Sie schicken ihre ICEs und Intercity-Züge, Güter- und Nahverkehrszüge auf die Strecken wie ihre Vorbilder bei der „echten Bahn“: Die Rede ist von den Modelleisenbahnern in Mühlacker, die sich am kommenden Wochenende und drei Wochen später bei ihren Modellbahntagen wieder mal über die Schulter blicken lassen. Diesmal präsentieren die Aktiven des Modellbahnclubs in erster Linie Züge aus der Ära der Deutschen Bundesbahn, also von 1949 bis 1993/94. Da rollen von Dampf- und Dieselloks gezogene Zuggattungen ebenso über die große H0-Clubanlage wie jene mit Elektroloks oder die ICE-Hochgeschwindigkeitszüge, die seit Mai 1991 auf die Schiene kamen. Gewissermaßen erlebt man bei den Modelleisenbahnern am Wochenende eine bahngeschichtliche Zeitreise durch die Nachkriegszeit.
Faszination Modelleisenbahn: An den Modellbahntagen kann man sich von diesem Virus „infizieren“ lassen. Foto: Kollros
Was der Betrachter nicht sieht: Mehrere sogenannte Schattenbahnhöfe erhöhen die Vielfalt der fahrenden Züge auf der Anlage, weil in diesen „versteckten Bahnhöfen“ eine größere Zahl von Zügen sozusagen geparkt werden können. So drehen auf der Anlage ständig an die 30 Züge ihre Runden, weitere befinden sich einsatzbereit im Hinter- oder Untergrund. Gleich mehrere Fahrdienstleiter organisieren wie bei der „richtigen Bahn“ auf Stellwerken den unfallfreien Zugverkehr.
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