Von der Astrologie zur Astronomie
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Knittlingen (pm). Kopernikus, Galilei, Kepler – welche Erkenntnisse zogen diese großen Persönlichkeiten der Naturwissenschaft an der Schwelle zur Neuzeit aus der Beobachtung der Sterne? Inwieweit stießen sie mit ihren Thesen auf Widerstand der zeitgenössischen Kirchen? Welche ihrer Theorien sind heute noch von Bedeutung? Diesen Fragen widmet sich am Sonntag, 22. März, um 16 Uhr bei einem Vortrag im Knittlinger Faust-Archiv einer der renommiertesten Historiker zur Wissenschafts- und Technikgeschichte, Professor Dr. Ludolf von Mackensen. Der Eintritt ist frei. Mit anschaulichem Bildmaterial wird dabei der von den Kirchen umkämpfte Wandel des geozentrischen Weltbildes hin zu der heliozentrischen Weltsicht in der Renaissance des 16. und 17. Jahrhunderts beleuchtet. Die damals schon europaweit bedeutenden Astronomen werden mit ihren Theorien vorgestellt und markieren den Übergang von der Astrologie zur Astronomie. So stieg etwa Johannes Kepler zum Kaiserlichen Astronomen in Prag auf, während seine Mutter noch einen Hexenprozess überstehen musste. Kepler formulierte Gesetze der Planetenbewegung, erstellte aber gleichzeitig Horoskope.
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